Thuet auff

Volksmusik aus dem
16. und 17. Jahrhundert

 

Nichts kann uns einen solch unmittelbaren Eindruck vom Leben vergangener Zeiten geben wie die Volksmusik. Sie zeugt von all den Leiden der Knechtschaft oder des Krieges; sie strotzt vor pfiffigen Übermut, wenn in Spottversen der Obrigkeit eins ausgewischt wird; es wird von Liebe und Sehnsucht gesungen, ohne sentimental zu sein.

Ein Maidlein verliebt sich in einen Jäger, doch die Mutter scheint davon nicht begeistert. Auch ein Theologiestudent begibt sich auf des Freiers Füße und damit in ungeahnte Gefahr.

Während schlecht bezahlte Landsknechte im Schlachtfeld dem grimmigen Tod ins Auge schauen, proben Bauern selbstbewusst den Aufstand.

Reizvoll sind auch die Tänze, das "Spiel mit dem Feuer", ein Reigen mit brennenden Kerzen oder ein Jig, zu dem schon Elisabeth I. ihr Tanzbein schwang.

Kostüme: Renaissance-Bauerngewänder nach Bildern von Pieter Bruegel d. Ä.

Klangproben und CD zum Programm

 

Zurück zur Auswahl